source link http://aggs.school.nz/?education=help-in-writing-essays JUNGE MENSCHEN –AKTEURE der DEMOKRATIE

 

Leitungsschulung: „Bürgertum und Demokratie“

 

 

Projektbeschreibung

In Lima wurde 1990 die Organisation ADEP (Audiovisuales del Perú) gegründet, die sich zwei Ziele gesetzt hat:

  • Zum einen werden in einem Aufnahmestudio jungen Musikern, die Möglichkeit gegeben Musik aufzunehmen und zu publizieren. Insbesondere moderne christliche und sozialpolitische Themen unterschiedlichster Interpreten werden produziert und verbreitet. Dieser Teil von ADEP trägt sich finanziell weitgehend selber.
  • Zum anderen gibt es ein Bildungsangebot für junge Peruaner und Peruanerinnen, für die Weiterbildungsworkshops organisiert werden. Diese Veranstaltungen finden im ganzen Land statt, insbesondere mit der ärmeren Bevölkerung der Randschichten.

Unsere Ansprechpartnerin Schwester Gisela Reich (Missionsärztliche Schwestern) ist eine der Referentinnen. Gefördert werden sollen Jugendliche, die zu Leitungsaufgaben in Politik, Kirche und Gesellschaft ermutigt werden, um so ihren Beitrag zu einer gerechteren Gesellschaft zu leisten. Zwei Drittel der Teilnehmer sind Frauen, was für ein lateinamerikanisches Land von besonders großer Bedeutung ist.

Die große Mehrheit der Teilnehmer ist zwischen 20 und 25 Jahren alt.

ADEP arbeitet viel mit  kirchlichen Organisationen zusammen. Dies liegt an der nach wie vor starken Rolle und Akzeptanz der Kirchen in diesem Land. Die am besten entwickelte soziale Basisorganisation ist bei den Kirchen zu finden. In ihnen finden die jungen Menschen Raum und Möglichkeiten, sich zu entfalten und Protagonisten ihres Lebens zu sein. In den öffentlichen Aktionen für Gerechtigkeit und Frieden stellen kirchliche Gruppen und Gemeinden die Mehrzahl der Teilnehmer. Den Worten und Taten der Kirchen wird großer Respekt entgegengebracht und gleichzeitig wird von ihnen bekennendes Engagement erwartet. Dazu will ADEP beitragen.

In den letzten Jahren hat sich eine gute Zusammenarbeit mit Gruppen und Organisationen entwickelt, die von jungen Leuten selber gegründet werden, um zu einem bestimmten Thema oder in bestimmten Zonen sozialpolitische und formative Aktivitäten zu machen und Einfluss zu nehmen. Diese umfassen hauptsächlich Themen im Bereich von Ökologie, Kinder- und Jugendarbeit. Dadurch wir der Multiplikationsfaktor der Arbeit von Adep erhöht.

 

 

Aktivitäten im Berichtszeitraum 2016

Die diesjährige Teilnehmendengruppe war eine sehr besondere: 16 junge Leute fingen mit der Schulung an, 15 erhielten ihr Diplom am Ende des Kurses! So etwas gab es noch nie vorher. Eine einzige Teilnehmerin zog sich zurück, weil ihr die Zeit zum Kurs fehlte aufgrund von Studium und Arbeit.

 

Das Programm der Leitungsschulung „Bürgertum und Demokratie“ (PCD- Programa Ciudadanía y Democracia) bestand aus einer Tagung zur Integration und Kennenlernen, zwei Wochenenden ohne und zwei mit Übernachtung und zwei Missionen nach Lunahuaná. Jedes Wochenende war ein Themenmodul: Leitungsfähigkeiten, ziviles Bürgertum, Sozialkompetenzen und Ökologie. Die Missionen verstärkten praxisnah vor allem die Themen der Leitungsfähigkeiten und Ökologie.

 

Das Besondere in diesem Jahr war zum einen, dass wir von Adep mehr die Leitung der Tagungen übernahmen, was einen positiven Einfluss auf die Beziehugnen mit ihnen hatte. Zum anderen fanden die Tagungen in unseren eigenen Räumen statt, während wir für die Wochenenden mit Übernachtung in einem Exerzitienhaus waren. Unsere Räume sind zwar etwas enger, jedoch hatte das zur Folge, dass die Beziehungen sich familiär entwickelten. Die jungen Leute lernten bald, selber die Initiative zu ergreifen. So entschieden sie, am Samstagmorgen früher zu kommen und ein gemeinsames Frühstück zu haben, zu dem jede/r etwas mitbrachte. Diese relativ einfache Organisation stellte gleich das Gelernte in bezug auf Leitung,Team und Gruppenarbeit unter Bewährung. Gleichzeitig schenkte das gemeinsame Frühstück einen Rahmen, persönliche Erlebnisse zu teilen, und die vielfältigen Gewohnheiten und Kulturen der Teilnehmenden kennenzulernen. Dadurch erwuchsen Freundschaften und gegenseitige Ünterstützung über den Rahmen des PCD hinaus.

 

Wie im letzten Jahr war diese Gruppe für die Organisation und Durchführung des Festivals „Hoffnung aufbauen“ zuständig. Und das übernahmen sie mit vollem Einsatz, denn, so sagen sie in ihrer Auswertung: „Das Festival war unseres“. Die Organisation klappte sehr gut, sie setzten die erlernten Diskussionsregeln und Verhandlungsfähigkeiten ein, um das Thema zu entscheiden, entwarfen und verteilten die Einladung, koordinierten die Einzelheiten mit den Zuständigen in der angemieteten Schule und den Organisationen, die daran teilnahmen... einfach alles. Das Seminar am Vormittag übernahmen sie selber, indem sie sie alle zusammen vorbereiteten und dann in Teams von je zwei Leuten in drei verschiedenen Räumen durchführten. Angesichts der Präsidentschaftswahlen im April 2016, war das Leitthema des Tages und des Seminars: „Lass es nicht beim like bleiben. Wähle mit Verstand“. Insgesamt nahmen ca 100 Personen an dem Festival teil. Und selbst da, an diesem einen Tag, schafften sie es, eine familiäre Atmosphäre zu wecken, die das Ganze noch viel erfolgreicher sein liess.

 

Ganz neu im Programm war die Durchführung eines virtuellen Kurses. Diese neue Erfahrung für uns von Adep und für die jungen Leute (bis auf eine Teilnehmerin war es für alle zum ersten Mal, an einem virtuellen Kurs mitzumachen) war sehr bereichernd und sorgte für viele neue Lernerfahrungen. Darin wurden die Themen der einzelnen Module des Kurses theoretisch und virtuell interessant aufgearbeitet und vertieft. Gleichzeitig bot der Kurs Raum, das Gelernte auf die eigene Erfahrung zu übertragen, sowohl auf das persönliche Leben wie auch auf die Gruppe oder Organisation, an der die jungen Leute beteiligt sind. Trotz mancher Mängel des Kurses aufgrund der Ersterfahrung, war er ein Erfolg in vieler Hinsicht, nicht zuletzt im Erlernen von Telekommunikationsfähigkeiten. Ausserdem haben die jungen Leute nun Material, das sie mit ihren Gruppen teilen können.  

 

Um die Ergebnisse und Lernerfahrungen aufzuzeigen, lassen wir besser die Teilnehmer-Innen aus ihrer Auswertung selber zu Wort kommen (Auszüge).

 

priligy janssen cilag precio William: „In dieser Gruppe lernte ich wunderbare Personen kennen. Ich kann mich nun mit verschiedenen Personen frei entfalten.“

tarif cialis 10 Pilar: „Im PCD habe ich aussergewöhnliche Erfahrungen gemacht... In den Missionen lernte ich, meinen Leitungsstil zu entwickeln und den der anderen zu akzeptieren. Es war wie ein Erwachen in eine Welt, in der die Jugendlichen aktiv in verschiedenen Bereichen teilnehmen und so ihr Potenzial entwickeln, Akteure der langersehnten Veränderung unseres Landes zu werden. Ich lernte auch, mein eigenes Verhalten kritisch auszuwerten und wenn nötig zu korrigieren.“

viagra apotheke austria Jesús: „Ich lernte die Bedeutung und den tieferen Sinn von verschiedenen Themen, wie z.B. Arbeiten im Team, Leitung, etc; ausserdem konnte ich Erfahrungen mit verschiedenen Jugendlichen teilen, die etwas gemeinsam hatten: eine bessere Gesellschaft aufbauen zu wollen. Ich werde immer dankbar sein, Teil dieser grossen Familie zu sein, und ich habe grosse Freundschaften geschlossen. Ich schätze die Qualität der leitenden und teilnehmenden Personen sehr.

http://barkassenfahrt.de/?drogerie=viagra-online-kaufen-zollfrei&475=dd Cristhian: „Die Fahrt nach Lunahuaná, in der wir alle zusammen für eine arme Familie arbeiteten, war ganz besonders. Diese Arbeit, die wir mit viel Liebe und persönlichem Einsatz machten, ohne auf den Berufstitel zu achten. Und das hat uns zu einer Gruppe gemacht. Das ist wichtig für mich. Ich lernte, Geduld mit den KameradInnen zu haben, damit ich sie verstehen kann. Und mich von ihrem Enthusiasmus begeistern zu lassen.“

viagra troyes Genoye: „Durch den virtuellen Kurs lernte ich mich selber besser kennen und konnte dadurch wachsen in meinen Qualitäten und Akzeptanz meiner Grenzen.“

viagra online suisse Keny: „Die Durchführung und die Unterrichtsmethoden des PCD waren sehr gut. Ich konnte mich in meiner Persönlichkeit entwickeln, Haltungen ändern, auch wenn noch weiteres Wachstum nötig ist. Der Kurs half mir, das Leben nicht nur von einer Seite aus anzuschauen, sonder verschiedene Perspektiven in Betracht zu ziehen, um Entscheidungen zu treffen.“

Pamela: „Als erstes lehrte mich das Programm, entschlossener und kühner zu sein, es stärkte mein Verständnis von meinen Fähigkeiten und Gaben, so sehr, dass ich manchmal selber überrascht bin. Zum Beispiel kann ich nun besser mit meinen Eltern reden, ihnen meine Ideen und meinen Standpunkt klar darlegen und mich besser mit ihnen verständingen. Vorher war das sehr schwierig für mich, denn ich konnte meine Gefühle nicht kontrollieren und reagierte überemotional. Ich lernte, in wirklicher Gemeinschaft zu leben, ökologisch zu leben, nicht nur mit der Umwelt, sondern auch mit mir und den Leuten, die mich umgeben, um in Freiheit und Fülle zu leben.“

http://artisan-comtois.com/?pharmacie=achat-cialis-veritable&332=77 Lucy: „Als ich zum PCD kam, fühlte ich mich sehr eigenartig. Wahrscheinlich, weil ich zum ersten Mal aus dem Zuhause rauskam... Die beiden Missionsfahrten brachten ganz neue Erfahrungen, ein familiäres Zusammenleben, Dörfer, neue Leute, neue Dinge, ein Wechsel in meinem Leben. ... Ich lernte, Teamarbeit von Gruppenarbeit zu unterscheiden. Das Thema der Beziehungen und Freundschaften, mit dem Thema Versöhnung half mir, alten Groll aufzugeben und freier zu leben.“

http://makemeweb.net/?pharmacie=cialis-g%C3%A9n%C3%A9rique-en-pharmacie-forum&b83=5b Helen: „... ich lernte, mehr in mich zu vertrauen, und dass ich es schaffen kann. Ich fühlte mich sicherer, als ich Entscheidungen treffen musste und die nötigen Strategien dazu entwickelte, um mit den anderen Beschlüsse fassen zu können. Zu lernen, dass wir mit Organisation und der assertiven Kommunikation grosse Veränderungen und Verbesserungen erreichen können, ist sehr wichtig.

acheter cialis moins cher en france Sahida: „In diesem Programm lernte ich viel über die Mängel in unserem Land kennen, so wie auch in unseren Pflichten und gutem Selbstwert die Möglichkeit zu erkennen, anderen helfen zu können. Ich lernte, Ideen zu teilen, mit den GefährtInnen zusammenzuleben und von ihnen zu lernen. Ich schätze sehr unsere ReferentInnen, die uns mit ihrem Wissen bereichert, und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben.“

 

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